Handlettering

Handlettering, Brush Lettering, Faux Calligraphy – es gibt viele Bezeichnungen für die Kunst des Schönen Schreibens. Was ist Handlettering? Welches Material brauche ich dafür? Wie starte ich als Anfänger? - Wenn du dir diese Fragen stellst, bist du hier genau richtig.

Du bist mit den Grundlagen schon vertraut? Kein Problem! Klicke hier und hol dir Inspiration für neue Letterings, Materialien, Layouts und Sprüchen. 

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Was ist Handlettering und wie fange ich damit an?

Hilfreiche Tipps und Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene

Handlettering ist überhaupt nicht so neu wie viele denken. Seinen Ursprung hat die Kunst des Schönen Schreibens in der Kalligrafie. Bereits damals gab es einen fließenden Übergang zwischen Schreiben und Malen.

Gerade in der digitalen Welt werden handgemachte Produkte wieder populär. neue Revolution. Man möchte wieder die eigene Individualität ausleben und keinen Standard vom Fließband. Aus diesem Grund nimmt neben dem DIY (Do-It-Yourself) Trend auch das Handlettering eine immer größere Rolle in unserem täglichen Leben ein. Schon heute gibt es Postkarten, Taschen und Werbeschilder mit handgeschriebenen Elementen.

Mit Handlettering ist auch Entschleunigung verbunden. Es benötigt Zeit und Übung. Du konzentrierst dich voll und ganz auf dein Kunstwerk und vergisst somit den hektischen Alltag. Das geschriebene Wort wird zum Kunstwerk, das Schreiben selbst zur Kunst. Nur mit Ruhe, Geduld und Konzentration wird die eigene Perfektion erreicht.

Da es unendlich viele Variationen und Stile gibt, ist die Suche nach dem eigenen Stil gleichermaßen eine Art Selbstfindung. Der Vorteil? – Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Ohne feste Regeln liegt die Perfektion im Auge des Betrachters. Handlettering ist für jeden geeignet und jeder kann es lernen. Eine schöne Handschrift ist dabei keine Grundvoraussetzung! Wie bei vielen anderen Disziplinen ist die Übung der Schlüssel zum Erfolg. Strich für Strich arbeitest du dich zur Perfektion.  

Handlettering Material – Was brauche ich eigentlich?

Grundsätzlich kannst du jeden Stift für das Handlettering nutzen. Je nach Stil sind verschiedene Stiftarten besser geeignet als andere. Als Hilfsmittel bieten sich außerdem ein Bleistift, ein Radiergummiund ein Lineal an. Damit kannst du dir Hilfslinien oder ganze Sprüche vorzeichnen und kleine Fehler korrigieren.

Für das Brush Lettering verwendest du meistens Brush Pens, die auch Pinselstifte genannt werden. Sie haben eine flexible Spitze und können somit durch den abgegebenen Druck ihre Strichstärke variieren, was wiederum ein dynamisches Schriftbild erzeugt. Es gibt Brush Pens mit unterschiedlich langen und unterschiedlich harten Pinselspitzen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, findest du hier weitere Informationen. Du kannst jedoch auch mit Filzstiften und Finelinerneinen Kalligrafie Effekt erzielen, indem du Faux Calligraphy einsetzt.

Du kannst dich nicht entscheiden? Dann starte doch einfach mit einem Brush Pen mit zwei Spitzen, wie unserem ABT Dual Brush Pen. Mit ihm kannst du verschiedene Letteringstile kombinieren und benötigst dafür nur einen einzigen Stift. Alternativ eignet sicher der Fudenosuke Brush Pen für Einsteiger, da sich seine kleine harte Spitze leicht kontrollieren lässt.

Hast du schon ein wenig geübt und möchtest deine Handlettering Künste weiter ausbauen, kannst du weitere Materialien hinzunehmen wie zum Beispiel Kleber und Glitzerpulver für Highlights oder du probierst mit permanenten Markern wie dem MONO twin Faux Calligraphy unterschiedliche Materialien aus.

Brush Lettering – Die Sache mit dem Druck

Am häufigsten wird das Handlettering mit dem Brush Lettering gleichgesetzt. „Brush“ bedeutet Pinsel und durch ihn erhalten deine Letterings einen dynamischen Stil wie in der klassischen Kalligrafie. Mit einem Pinsel oder speziellen Brush Pen kannst du je nach Druck unterschiedliche Strichbreiten ziehen. Als Orientierung kannst du dir folgende Regel merken:

Abstriche (= von oben nach unten) werden mit viel Druck und dick gezeichnet, Aufstriche (= von unten nach oben) mit wenig Druck und dünn.

Die Größe der Pinselspitze ist ausschlaggebend für die Größe der Buchstaben, die du schreiben kannst. Mit großen Pinselspitzen wie bei dem ABT Dual Brush Pen kannst du auch große Letterings zeichnen, wohingegen kleine Pinselspitzen wie bei dem Fudenosuke auch für Grußkarten oder Tischkarten geeignet sind. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Härte der Pinselspitze. Härtere Pinselspitzen erleichtern die Kontrolle der Strichbreite. Weiche Pinselspitzen bieten eine federleichte Dynamik. 

Exkurs in die Schriftlehre

Die Gestaltung einer Schriftart wird in der Typografie anhand eines Liniensystems festgelegt. Vereinfacht kann es an einem Dreiliniensystems dargestellt werden. Jeder Buchstabe beginnt auf der Grundlinie. Die Mittellänge beschreibt die Höhe eines kleinen Buchstabens, wie a oder o. Die Unterlänge kommt bei p oder j zum Einsatz und die Oberlänge wird von Großbuchstaben, h oder l ausgefüllt.

Gleichmäßig viel oder wenig Druck auf den Stift abzugeben ist dabei die erste Herausforderung, die du beim Handlettering meistern musst. Dies erlernst du mit viel Übung und Geduld. Wir haben spezielle Übungsblätter für dich kostenlos zum Downloaden – einmal für große Pinselspitzen wie dem ABT Dual Brush Pen und für kleine Pinselspitzen wie dem Fudenosuke. Achte auf die Wahl des Papiers, wenn du die Übungsblätter ausdruckst. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Faux Calligraphy – Handlettering mit Finelinern und Filzstiften

Faux Calligraphy wird als falsche Kalligrafie bezeichnet. Möchtest du dynamische Strichstärken, ohne einen Pinsel oder Brush Pen zur Hand zu haben, kannst du die Strichstärke nachträglich ergänzen. Dafür gehst du in drei Schritten vor:

Du bist dir unsicher, an welchen Stellen du die Buchstaben verdicken sollst? Dann schau doch einfach in unser Faux Calligraphy Alphabet und hole dir Inspiration!

Handlettering Papier – Die Qual der Wahl

Häufig stehen Handlettering Anfänger vor der Frage: Welches Papier eignet sich zum Handlettering?

Falsches Papier kann deine Pinselspitze ausfransen oder es zieht sehr viel Tinte in seine Fasern, sodass deine Letterings unsaubere Kanten bekommen. Dennoch spielen noch viele weitere Faktoren bei der Wahl des Papiers eine entscheidende Rolle. Nutzt du das Papier zum Üben? Möchtest du eine Grußkarte basteln? Verbindest du Watercolor und Handlettering?

Grundsätzlich gilt: Für Brush Pens ist glattes Papier dem groben Kopierpapier vorzuziehen. Dieses gibt es zum Beispiel von Clairefontaine DCP Kopierpapier oder Color Copy von Mondi. Für Übungen sind 80 g/m² vollkommen ausreichend. Für hochwertige Lettering oder Grußkarten, kannst du auf glatte Zeichenblöcke zurückgreifen. Diese haben meist 250 g/m² - 300 g/m², wie zum Beispiel beim Tombow Bristol Zeichenblock.

Das Handlettering Fieber hat dich gepackt und du möchtest deine Letterings noch weiter perfektionieren?

Schaue in unserem Magazin vorbei und entdecke Handlettering Sprüche, Vorlagen und viele weitere Tipps und Tricks!

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Viel Spaß - und bleib kreativ!