Bullet Journaling – planen, tracken, Übersicht behalten

Ideen und die richtigen Stifte für dein Bullet Journal

Bullet Journaling oder kurz: Bujo, ist schon seit einigen Jahren ein aktueller kreativer Trend – und kaum zu übersehen. Kein Wunder: Es macht auch jede Menge Spaß. In Sozialen Netzwerken wie Instagram oder Pinterest gibt es viele Beiträge dazu, wie du ein Bullet Journal einsetzen und kreativ gestalten kannst. Wenn du wissen möchtest, was Bullet Journaling ist, wie du ein Bullet Journal führst und welche Stifte besonders geeignet sind, um in deinem Bullet Journal zu schreiben oder zu zeichnen, bist du hier genau richtig. Lies weiter für Ideen rund ums Thema Bullet Journaling.

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Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein selbst gestaltetes Kalender-Tagebuch mit thematisch strukturierten Einträgen – den Bullets. Du kannst Einträge in selbst gewählten Rubriken vornehmen. To-do-Listen, Skizzen oder kurze Tagebucheinträge – das alles passt in ein Bullet Journal. Damit verschaffst du dir einen Überblick, was los ist und kannst dich ganz individuell organisieren.

Ich nutze mein Bullet Journal gleichzeitig als Planungstool wie einen klassischen Kalender und als Instrument zum Festhalten von Aktivitäten wie ein klassisches Tagebuch.

Anne Broszies, Bullet-Journal-Expertin

In der digitalen Zeit ist ein Bullet Journal ein bewusster Moment der Entschleunigung und Achtsamkeit. Für viele Menschen ist Bullet Journaling eine heißgeliebte kreative Beschäftigung geworden.

Wer hat Bullet Journals erfunden?

Der Erfinder des Bullet Journals ist Ryder Carroll, ein Designer für digitale Produkte aus New York. Als er noch ein Kind war, wurden bei ihm Lernschwierigkeiten diagnostiziert. Er suchte daher nach alternativen Wegen, um fokussiert und produktiv zu bleiben. So entwickelte er das Prinzip des Bullet Journalings. Ryder ist überzeugt, dass das Führen eines Bullet Journals Menschen dabei helfen kann, fokussierter und zielgerichteter zu leben und sich nicht ständig ablenken zu lassen.

Mit Bullet Journals hat Ryder Carroll ganz offenbar den Nerv der Zeit getroffen und das Netz ist heute voll von Ideen, wie sich am besten oder schönsten ein Bujo führen lässt.

Track the past, order the present, design the future – so bringt Ryder Carroll den Nutzen eines Bujos auf den Punkt.

Das macht ein Bullet Journal attraktiv

  • Du kannst ein Bujo 100% individuell gestalten.
  • Es ist unabhängig von Zeit und Ort und funktioniert einfach immer – auch ohne Kabel oder Netz.
  • Ein Bujo hilft, konzentriert zu arbeiten – anders als ein Handy, das auch ablenkt, wenn es neue Nachrichten oder Posts anzeigt.
  • Mit einem Bujo kannst du dich jeden Tag ganz nebenbei ein bisschen kreativ austoben und verbessern. Während du etwas einträgst, übst du jeden Tag Techniken wie Handlettering oder Sketchnotes. Du arbeitest mit Farben und verschiedenen Stiften und erlebst dabei das wunderbare Gefühl, kreativ zu sein.

Mit einem Bullet Journal erstellst du dein individuelles analoges Tracking-Tool

Mit deinem Bullet Journal kannst du den Fortschritt deiner Aktivitäten messen. Ein guter Vorsatz, ein Ziel oder ein Plan ist schnell gefasst. Oft hilft es uns zu messen, wie aktiv wir bei der Umsetzung waren, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Es gibt verschiedene Arten, deine Ziele und den Fortschritt auf dem Weg dorthin festzuhalten. Ein Bullet Journal kann wie ein analoges Tracking Tool eingesetzt werden, das all deine Pläne, Aktivitäten und Ideen festhält.

  • Jahresübersichten
  • Monatsziele
  • To-do-Listen
  • Ausgaben und Sparpläne
  • Schlaf-Tracker
  • Sport-Tracker

Mit Bullet Journaling kannst du deinen Tag strukturieren.

Viele Anwender pflegen auch Leselisten oder tracken ihre Stimmungen und Gewohnheiten.

Ob du einer einfachen Farbkodierung folgst, Symbole oder sogar Illustrationen einfügst, hängt dabei von deinem individuellen Stil und deinen kreativen Fähigkeiten ab.

Gestalte dein Bujo systematisch und übersichtlich

Ganz wichtig: Ein Bullet Journal soll vor allen Dingen übersichtlich bleiben und dir helfen, systematisch an deinen To-dos zu arbeiten. Viele Bullet Journalisten haben deshalb Systeme, um Aktivitäten zu messen. Das funktioniert nicht nur digital. Du willst öfter Sport machen? Dann lege einfach ein Balkendiagramm dafür an. Wenn du Sport machst, ziehst du dann einen Strich in den Balken. So füllt er sich über die Zeit und du kannst auf einen Blick ablesen, wie nah du deinem Ziel schon bist.

 

Bullet Design, Color Coding und Index in deinem Bujo

Wie du dein Bullet Journal gestaltest, kannst du ganz individuell entscheiden. Ein geeignetes Heft, das du für deinen Kalender verwendest, ist deshalb nach Möglichkeit weder liniert noch kariert. Es gibt Hefte mit einem ganz feinen Punktraster, die du als Hilfestellung für eigene Einteilungen nutzen kannst. Du kannst dich am Raster orientieren, wenn du Reihen, Spalten oder Kästchen mit einem Fineliner anlegen willst. Aber auch freie Einträge sind auf den zarten Pünktchen möglich: beispielsweise Zeichnungen mit Bleistift oder Fineliner, die du dann mit einem Marker highlighten kannst oder Handlettering.

Du kannst eine Woche beispielsweise jeweils auf einer Doppelseite darstellen, indem du für jeden Wochentag eine kleine Box zeichnest. Dort hältst du dann wie in einem Kalender deine Termine fest – im Voraus als Erinnerung und zusätzlich als Tagebuch zum Dokumentieren.

Lege einen Index in deinem Bullet Journal an

Wie du dein Bullet Journal strukturierst, kannst du selbst festlegen. Es gibt aber verschiedene Vorschläge von Bujo-Experten, wie du einzelne Kategorien kennzeichnen kannst. Am besten ist es daher, auf den ersten Seiten des Bujos einen Index anzulegen, in dem du alle Bullet-Symbole festhältst.

Das Schöne ist, dass du dein Bujo von Anfang bis Ende selbst gestaltest. Du kannst wirklich alles selbst aussuchen: Farben, Icons und alle Arten, wie du Themen darstellst.

Lege einen Color Code fest – zum Beispiel für die Wochentage

Du kannst aus Themen sogar kleine Infografiken machen, wenn du dich gerade extra kreativ fühlst. Eine beliebte Methode ist auch, Themen oder Wochentage mit einem Farbcode zu versehen. So siehst du auf einen Blick, wozu ein Eintrag gehört. Mach es so, wie es dir liegt, wie du es gerne gestalten möchtest und vor allem: wie es dir hilft.

Beispielsweise kannst du jeden Tag, an dem du ein Ziel erreicht hast (Staubsaugen, Sport machen, auf Schokolade verzichten) farblich markieren. Dann siehst du am Ende des Monats auf einen Blick, wie oft du dein Ziel erreicht hast.

Du kannst mit deinen Lieblingsfarben arbeiten, denn es gibt eine riesige Farbpalette an Markern und Brush Pens, sowie Filzstiften und Finelinern in wunderschönen Farbnuancen. Gestalte das Bullet Journal in den Farbtönen, die du magst.

In deinem Bullet Journal kannst du viele Techniken und Effekte einsetzen:

Zum Farbkodieren eignen sich die Textmarker MONO edge mit ihrer innovativen Keilspitze besonders gut, während du mit TwinTones mit ihren zwei unterschiedlich breiten Spitzen wunderbar farbig malen kannst – ganz nach Stimmung.
Für Sketching und zum Zeichnen sind pigmentbasierte Fineliner geeignet. Schwungvolle Outlines lassen sich mit dem Fudenosuke zeichnen. Zum Kolorieren auch mit Verläufen eignen sich dann ABT Dual Brush Pens, die es in einer riesigen Farbauswahl gibt. Diese wasserbasierten Brush Pens lassen sich außerdem individuell mischen. Zusammen mit dem Fudenosuke kannst du sie am besten für Handlettering einsetzen, denn sie bringen den Schwung deiner Handschrift perfekt aufs Papier.

 

Dieses Material brauchst du für dein Bullet Journal

Die Grundlage für dein Bullet Journal ist ein Notizbuch. Grundsätzlich kannst du jedes Heft verwenden. Besonders vielseitig lassen sich aber zart gepunktete Hefte einteilen. Wähle die Größe, die dir am meisten zusagt. Möchtest du das Heft auch unterwegs bearbeiten? Dann nimm ein DIN A5-Heft, das du bequem in jede Tasche stecken kannst. Oder ist das Heft für zuhause? Dann darf es auch ein bisschen größer sein.

Schlage das Heft auch einmal auf. Wie gefällt dir das Papier? Wie lässt es sich blättern und wie klingt das Rascheln der Seiten beim Umblättern? Wenn du das Heft gern in der Hand hältst, dann ist es das Richtige.

Aber keine Sorge, du kannst nichts falsch machen – und wenn es dein erstes Bullet Journal ist, sammelst du am Anfang Erfahrungen.

 

Wasserbasierte Stifte eignen sich gut für Bullet Journaling, denn sie schlagen bei den meisten Papiersorten nicht durch. Sie legen sich auf das Papier, statt einzuziehen und durchzubluten. Daher sind sie für das Arbeiten in Heften, in denen beiden Seiten der Blätter benutzt werden, ideal.
Stifte, die sich besonders gut eignen, sind Filzstifte wie die TwinTones, Kugelschreiber wie der praktische Vierfarbkugelschreiber Reporter 4, ABT Dual Brush Pens und Textmarker wie der MONO edge. Für einfache, schnelle Korrekturen eignen sich Korrekturroller, denn das trockene Korrekturband lässt sich sofort wieder überschreiben. Möchtest du zusätzlich etwas in dein Bujo kleben, dann sind ein Klebestift oder ein Kleberoller geeignet, denn sie wellen das Papier der einzelnen Seiten nicht.

Fazit:
Mit einem Bullet Journal hast du gleich das Gefühl, dein Leben ein bisschen besser im Blick zu haben. Du machst dir täglich bewusst, was du tust und welche Pläne du hast.
Ein Bullet Journal fördert deine Konzentration. Du kannst es ganz individuell und abseits von Templates und Tools gestalten. Vielleicht entdeckst du so nach und nach neue kreative Seiten an dir und kannst Techniken erlernen oder perfektionieren.

Viel Spaß – und bleib kreativ.

 

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