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Tombow "be inspired." Interview mit dem Maler Peter Kullmann

Tombow "be inspired." Interview mit dem Maler Peter Kullmann
1 years ago No comments

Der 1949 in Frankfurt geborene Künstler Peter Kullmann begann seinen beruflichen Werdegang 1968 mit einer Lehre als Schaugewerbegestalter, Plakat- und Dekorationsmaler. Seitdem hat er sein Repertoire an künstlerischem Schaffen stetig erweitert, ist aber immer seiner Kerndisziplin, der Malerei, treu geblieben - und weigert sich weiterhin beharrlich, einen Computer für seine Arbeit zu benutzen.

Frage: Peter, von dir stammt das Motiv für unsere neuen ABT Sets. Wie lange brauchst du für eine solche Zeichnung?

Antwort: Zuerst steht die Motivauswahl im Vordergrund, dann die ersten Skizzen um festzuhalten wie alles zusammen passt. Wenn die Entwürfe mit dem Auftraggeber abgestimmt sind, mache ich die Reinzeichnung mit Finelinern und anschließend kommt die Farbgestaltung. Auch hier sind mehrere Arbeitsgänge und Farbversuche notwendig bis ich damit zufrieden bin. Der gesamte Zeitaufwand beträgt ca. 2- 2 1/2 Tage.

Frage: Für das Motiv hast du unsere ABT Dual Brush Pens verwendet. Was ist für dich das Besondere an diesen Stiften?

Antwort: Besonders schätze ich an den ABT Dual Brush Pens die Möglichkeit, mit Vollton und Aquarelltechnik zu arbeiten. Die leichte Vermalbarkeit mit Wasser ist genial.

Frage: Nun zu dir - wie man deiner Website (www.pk-art.de) entnehmen kann, weist dein Künstlerleben die unterschiedlichsten Stationen mit sicher vielen spannenden Projekten auf. Gibt es Arbeiten, die dir mehr als andere in Erinnerung geblieben sind, die dir besonders viel Spaß gemacht haben oder mit denen du eine Geschichte verbindest?

Antwort: Eigentlich habe ich an jeder Arbeit meinen Spaß. Ganz besondere Highlights waren die Action Paintings in Südafrika vor Publikum und mit Buschtrommlern, die mich beim Malen begleitet haben. Das Ganze lief spontan ab, ohne vorher geübt zu haben.

Frage: Schon seit 1985 bist du als freischaffender Maler und Grafiker tätig. Wie kam es dazu, dass du den Sprung in die Selbständigkeit gewagt hast?

Antwort: Das Ende meines früheren Arbeitgebers war der Start in meine Selbständigkeit. Er hatte mir angeboten, als Freiberufler weiter für ihn Entwürfe zu erstellen. Als dann der Computer immer mehr zum Einsatz kam, hatte ich offen gesprochen keinen Bock, mit diesem "Ding" zu arbeiten. Also bin ich wieder in die künstlerische Ecke gegangen.

Frage: Den Alltag eines freischaffenden Künstlers stellt man sich kreativ und abwechslungsreich vor. Wie sieht denn ein typischer Tag in deinem Leben aus?

Antwort: Gar nicht so spektakulär: Aufstehen, ins Atelier fahren, Mails checken. Dann widme ich mich dem, was halt so ansteht - Entwürfe, Malerei oder Vorbereitung für Ausstellungen. Ab Nachmittag gebe ich die ersten Malkurse bis 18.30, danach Kurs bis 21.00 Uhr.

Frage: Wie erlebst du als klassischer Maler die zunehmende Digitalisierung? Eher als Bereicherung, weil sie neue Formen der Kunst ermöglicht oder als Fluch, weil vieles an Handwerk verloren geht? Oder keins von beidem?

Antwort: Der Computer ist heute natürlich nicht mehr wegzudenken, aber im künstlerischen und kreativen Bereich ist er mehr ein Fluch. Bei jungen Leuten fällt mir dies besonders auf - die schauen einen Stift oder Pinsel wie einen Fremdkörper an. Das finde ich sehr schade! Denn jeder handgezogene Strich strahlt Wärme und Persönlichkeit aus.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für unser Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Mehr über Peter Kullmann erfahrt ihr hier:

http://www.pk-art.de/